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Experimentelles Entrepreneurship

Geschrieben am Januar 6, 2010 |

Weit verbeitet ist das Vorurteil, dass eine Unternehmensgründung mit einem großen Risiko einhergeht. Doch gerade heute, in einer ohnehin schon weitgehend arbeitsteiligen Welt, können der Arbeitsaufwand und das Startkapital stark minimiert werden. Zahlreiche Dienstleistungen für Unternehmen sind im Internet günstig zu buchen, wie z.B. die eigene Sekretärin, die Telefonanlage oder die Anmeldung einer Limited.

Das Experimentelle Entrepreneurship stellt die Qualiät der Unternehmensidee in den Vordergrund und fragt: Wenn die Idee gut ist, warum es dann nicht versuchen? Es zeichnet sich aus durch

  1. eine einfache, aber durchdachte Idee
  2. einen geringen Finanzierungsbedarf
  3. Arbeitsteilung
  4. möglichst vorhandene Komponenten

Der letzte Punkt meint, auf bereits bestehende Konzepte aufzubauen und gerade nicht zu experimentieren. Die besten Unternehmen sind heute Kombinationen von alten Geschäftsmodellen, man hat lediglich neue Ideen hinzugefügt (wie z.B. das iPhone). Dass eine Erfindung neu ist, bedeutet nicht, dass sie erfolgreich ist (siehe das große Patentregister). Vielmehr kommt es doch auf den Markt an: Was wird gebraucht? Was ist innovativ?

Heutige Gründungen können und sollten ohne großen Aufwand erfolgen, um sich möglichst schnell am Markt beweisen zu können. Dabei sollte das Konzept möglichst einfach sein, eine bestimmte Funktion erfüllen und dies systematisch angehen. Was kann meine Idee? Wie setze ich es um? Was brauche ich dazu wirklich?

Literatur: “Kopf schlägt Kapital” von G. Faltin, Hanser 2008

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